Aquarien

Mein Interesse an Aquarien und damit zur Aquaristik wurde wohl durch meinen Vater geweckt, der über viele Jahre ein ca 240l Aquarium in meinem Elternhaus betrieb.

Ich startete nach meinem Auszug mit einem sogenannten Starter-Set; 60l-Becken, Innenfilter und ensprechend chronischem Platzmangel.
Bilder von damals habe ich in dieser Galerie zusammen gefasst:

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Kleine Anekdote: Einer der ersten Fische, ein Glühlicht-Salmler, hat bis heute überlebt und schwimmt munter im aktuellen Aquaruim.

Mit dem 60l-AQ machte ich vor allem Erfahrung mit Algen in den verschiedensten Farben und Formen; ein 60l-AQ würde ich heute Niemandem als Start in die Aquaristik empfehlen.

Nach einem Wohnungswechsel und dem damit verbundenen größeren Platzangebot, kam das noch heute (Februar 2013) aktuelle 180l-AQ in die Wohnung.
Der Unterschied in den gestalterischen Möglichkeiten war einfach herrlich und ich konnte endlich eine massive Wurzel unterbringen.
Auch in Bezug auf den Besatz konnte man nun eher von Schwarmfischen sprechen, der alte Glühlichter-Schwarm wurde aufgestockt und um eine zweite Schwarmfischgruppe ergänzt (Sternfleck-Salmler, später ersetzt durch sog. Blut-Salmler).
Die Haltung von 2 Schwarmfischarten ist auch eine Erfahrung, welche ich in einem Aquarium von mittlerer Größe nicht wiederholen werde.

Hier einige Impressionen aus den frühen Tagen des 180l-AQ’s:

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Eine Weile lang wurde das 60l-AQ noch als Pflanzen-AQ genutzt, aber durch den guten Pflanzenwuchs im 180l-AQ hatte ich bald keinen Bedarf mehr und es wurde abgebaut.

In den ersten beiden Jahren nach der Einrichtung des 180l-AQ achtete ich peinlichst genau auf wöchentlichen Wasserwechsel (WW) und die Wasserwerte; legte mir damals auch einen JBL-Wassertest-Koffer zu und experimentierte mit Bio-CO².

Diese Aktivität legte sich allerdings im Laufe der Zeit, die Abstände zwischen Wasserwechseln, Wassertests und Zufuhr von CO² wurden immer größer.
Nach einem weiteren Wohnungswechsel stellte ich dies komplett ein; das Aquarium lief vor sich hin, die Fische wurden ca 3x die Woche gefüttert und erstaunlicher Weise änderte sich nichts. Die Pflanzen wuchsen unverändert gut, ungewöhnliche „Fischausfälle“ gab es ebenfalls nicht. Lediglich das verdunstete Wasser wurde aufgefüllt, sobald die Wasserzufuhr der Pumpe zu plätschern führte.
Allerdings hatte ich bereits seit einiger Zeit zusätzlich zum Standard-Innenfilter einen Eheim-Aussenfilter im Einsatz und an der Innenseite der rückwärtigen Scheibe ist eine Filtermatte angebracht. Gut möglich also, dass diese zusätzlichen Möglichkeiten für Biomasse und damit Filterung des Wassers das AQ über die Zeit so stabil gehalten haben.

Im Januar 2013 ging es nun mit neuem Schwung wieder an die Gestaltung des AQ’s; in letzter Zeit beschränkte sich die Pflege nur auf gelegentliches Rückschneiden der Pflanzen.

Der Besatz war im Laufe der Zeit auf einen überschaubaren Rest geschrumpft (3 Siamesische Rüsselbarben, 1 Glühlicht-Salmler). Nach Recherche im Internet und dem Besuch einiger Fachhändler schwimmen nun zusätzlich 15 Kupfersalmler im Becken, welche in ca 1 Monat auf 25 aufgestockt werden sollen.
Desweiteren soll noch ein „Highlight“-Pärchen Einzug halten, aber bei diesen habe ich mich noch nicht festgelegt.

Auch pflanzlich gab es Umstellungen, so habe ich den Javafarn, welcher entgegen meiner damaligen Befürchtungen vielfach Ableger bildete, um die zentrale Wurzel gruppiert.

Mit Wasserwechsel, Wasserwerten und Fütterung der Fische halte ich es allerdings immer noch gleich.

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